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Wie beschreibt man sich am besten selbst? Nun, versuchen wir es mal so:

Nicht wirklich böse, aber ehrlich, das wird manchmal genauso verwechselt wie vorsichtig mit arrogant. Versuche, nicht mehr schneller zu reagieren als zu denken und werde immer besser. Sonst mal ernst, mal lustig, mal melancholisch bis traurig, habe aber eine ausgeprägte Depressionen-Allergie. Ich denke, mit dem Begriff "Depression" wird genauso inflationär umgegangen, wie mit "Liebe", "Freunde"....naja, die Liste lässt sich noch um einiges erweitern, würde aber den Rahmen sprengen. betrachte mich als einigermaßen intelligent, jedenfalls schaffe ich es noch, in diesem Greisenalter (ja, nun auch schon jenseits der 40) Dänisch zu lernen, da ich seit Sommer 2008 im schönen Dänemark lebe. Glaubt bloss niemandem, der sagt, Dänisch wäre einfach ;-) Aber mal selbst Ausländerin zu sein ist wirklich sehr interessant und erweitert den Horizont ungemein.

Alter: 49
 



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Den Knall nicht gehört.....

In einer Familie zählen nur die Bedürfnisse von einem einzigen, und das ist der Ehemann - jedenfalls wenn es nach der
britischen Zeitschrift "Housekeeping Monthly" geht, die in ihrer Ausgabe vom 13. Mai 1955 zusammenfasst, wie eine gute
Ehefrau sich ihrem Mann gegenüber zu betragen hat und damit gleichzeitig ein düster-skurriles Sittenbild von
Partnerschaft in den 50er Jahren zeichnet:
Verwöhne IHN!
• Halten Sie das Abendessen bereit. Planen Sie vorausschauend, evtl. schon am Vorabend, damit die köstliche
Mahlzeit rechtzeitig fertig ist, wenn er nach Hause kommt. So zeigen Sie ihm, dass Sie an ihn gedacht haben und
dass Ihnen seine Bedürfnisse am Herzen liegen. Die meisten Männer sind hungrig, wenn sie heimkommen und die
Aussicht auf eine warme Mahlzeit (besonders auf seine Leibspeise) gehört zu einem herzlichen Empfang, so wie
man ihn braucht.
• Machen Sie sich schick. Gönnen Sie sich 15 Minuten Pause, so dass Sie erfrischt sind, wenn er ankommt. Legen
Sie Make-up nach, knüpfen Sie ein Band ins Haar, so dass Sie adrett aussehen. Er war ja schließlich mit einer
Menge erschöpfter Leute zusammen.
• Seien Sie fröhlich, machen Sie sich interessant für ihn! Er braucht vielleicht ein wenig Aufmunterung nach einem
ermüdenden Tag und es gehört zu Ihren Pflichten, dafür zu sorgen.
Das traute Heim
50er Jahre Die glückliche Hausfrau und ihr Mann in ihrer Küche mit frisch gebackenem Kuchen.
© Corbis-Bettmann, New York
• Räumen Sie auf. Machen Sie einen letzten Rundgang durch das Haus, kurz bevor Ihr Mann kommt.
• Räumen Sie Schulbücher, Spielsachen, Papiere usw. zusammen und säubern Sie mit einem Staubtuch die Tische.
• Während der kälteren Monate sollten Sie für ihn ein Kaminfeuer zum Entspannen vorbereiten. Ihr Mann wird
fühlen, dass er in seinem Zuhause eine Insel der Ruhe und Ordnung hat, was auch Sie beflügeln wird. Letztendlich
wird es Sie unglaublich zufrieden stellen, für sein Wohlergehen zu sorgen.
• Machen Sie die Kinder schick. Nehmen Sie sich ein paar Minuten, um ihre Hände und Gesichter zu waschen (wenn
sie noch klein sind). Kämmen Sie ihr Haar und wechseln Sie ggf. ihre Kleidung. Die Kinder sind ihre "kleinen
Schätze" und so möchte er sie auch erleben. Vermeiden Sie jeden Lärm. Wenn er nach Hause kommt, schalten
Sie Spülmaschine, Trockner und Staubsauger aus. Ermahnen Sie die Kinder, leise zu sein.
• Seien Sie glücklich, ihn zu sehen.
• Begrüßen Sie ihn mit einem warmen Lächeln und zeigen Sie ihm, wie aufrichtig Sie sich wünschen, ihm eine
Freude zu bereiten.
Opfere dich auf - ER ist der Chef!

• Hören Sie ihm zu. Sie mögen ein Dutzend wichtiger Dinge auf dem Herzen haben, aber wenn er heimkommt, ist
nicht der geeignete Augenblick, darüber zu sprechen. Lassen Sie ihn zuerst erzählen - und vergessen Sie nicht,
dass seine Gesprächsthemen wichtiger sind als Ihre.
• Der Abend gehört ihm. Beklagen Sie sich nicht, wenn er spät heimkommt oder ohne Sie zum Abendessen oder
irgendeiner Veranstaltung ausgeht. Versuchen Sie stattdessen, seine Welt voll Druck und Belastungen zu
verstehen. Er braucht es wirklich, sich zu Hause zu erholen.
• Ihr Ziel sollte sein: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Zuhause ein Ort voller Frieden, Ordnung und Behaglichkeit ist, wo
Ihr Mann Körper und Geist erfrischen kann.
• Begrüßen Sie ihn nicht mit Beschwerden und Problemen.
• Beklagen Sie sich nicht, wenn er spät heimkommt oder selbst wenn er die ganze Nacht ausbleibt. Nehmen Sie
dies als kleineres Übel, verglichen mit dem, was er vermutlich tagsüber durchgemacht hat.
• Machen Sie es ihm bequem. Lassen Sie ihn in einem gemütlichen Sessel zurücklehnen oder im Schlafzimmer
hinlegen. Halten Sie ein kaltes oder warmes Getränk für ihn bereit.
• Schieben Sie ihm sein Kissen zurecht und bieten Sie ihm an, seine Schuhe auszuziehen. Sprechen Sie mit leiser,
sanfter und freundlicher Stimme.
• Fragen Sie ihn nicht darüber aus, was er tagsüber gemacht hat. Zweifeln Sie nicht an seinem Urteilsvermögen
oder seiner Rechtschaffenheit. Denken Sie daran: Er ist der Hausherr und als dieser wird er seinen Willen stets mit
Fairness und Aufrichtigkeit durchsetzen. Sie haben kein Recht, ihn in Frage zu stellen.
• Eine gute Ehefrau weiß stets, wo ihr Platz ist.
© Housekeeping Monthly, 1955

Ich kann mir vorstellen, dass das durchaus dem einen oder anderen gefallen könnte, allerdings hätte man dann keine Frau zuhause, sondern einen Zombie....
  emotion
19.12.10 23:31


Das Gras auf der anderen Seite des Zaunes.....

Neulich habe ich im Klatsch-TV mal wieder einen Bericht gesehen, der mir nicht aus dem Kopf geht…….es ging um den Import von Frauen aus der Ukraine….

Ein nicht mehr ganz junger Mann, so fast 50, begab sich für 1200 EURO in die Ukraine auf Brautschau über eine Agentur. Auf die Frage nach dem Warum antwortete er, dass er von den deutschen Frauen enttäuscht wäre, er hätte sie über. Aha, dachte da schon, darüber nachgrübelnd, wie enttäuscht die deutschen Frauen wohl von ihm waren……naja.
Desweiteren führte er aus, dass die ukrainischen Frauen ja viel besser wären, weil sie noch so weiblich wären (…..hm), noch Sinn für Familie hätten und eben die wahre Liebe suchten (nur die und sonst garnix, klar, passt schon, und die Erde ist ne Scheibe)

Jedenfalls flog er nun in die Ukraine, in dem Reisepreis waren insgesamt 8 Treffen mit Heiratskandidatinnen enthalten, die er vorher im Internet ausgesucht hat….Realität war, dass von den Kandidatinnen, die er aussuchte, fünf so undankbar waren, garnicht zum Treffen zu erscheinen. Diejenige, die er sich dann aussuchte, war Anfang 20 und hübsch und – oh Schreck – selbstbewusst. Auf sein Angebot, sie sofort mit nach Deutschland zu nehmen, reagierte sie merkwürdigerweise recht reserviert…..wollte erstmal Emails austauschen……..unfassbar

Was lernen wir daraus???? Auch die Frauen in der Ukraine haben ihren Stolz und sind nicht blöd – gut so, Mädels, weiter so!!!!!!!!

Wir dürfen aber mit sicherheit erwarten, demnächst eine Fortsetzung zu sehen, weil in Thailand, da wissen die Frauen wenigstens noch, wo ihr angestammter Platz ist :-)…..eine meiner Freundinnen ist Thailänderin…..wenn er sich da mal nicht verrechnet.....

14.12.10 14:44


JUNG, JÜNGER, AM JÜNGSTEN......ODER DOCH NICHT??

gestern habe ich mal wieder etwas im Internet gestromert und bin in einem Forum gelandet, das wohl ausschließlich von weiblichen Vertretern unserer Spezies besucht und befüllt wird. Dort werden brisante Themen diskutiert, elementares Wissen weitergereicht und ich stellte einmal mehr fest, dass bei mir wohl irgendwas falsch gelaufen ist….

Nicht nur, dass ich über eine äußerst überschaubare Anzahl an Schuhen verfüge und auch weniger Jeans im Schrank habe als mein Gatte (von T-Shirts mal ganz zu schweigen), verschweige ich lieber mal, dass mein Kosmetikschrank- so ich denn überhaupt einen hätte oder bräuchte - so leer wäre, dass er über ein eigenes Echo verfügte……peinlich, nicht wahr? Stundenlange Anprobe-Orgien in Klamottenladen verursachen bei mir schlechte Laune, ich hasse Läden, die ich nichtüberblicken kann um in höchstens 5 Minuten abzuchecken, ob da was hängt, das mir gefallen könnte.

Aber ich schweife ab…mal wieder……es wurde das allseits beliebte Thema “Hautstraffung” diskutiert, und welche Cremes usw. wohl die richtigen wären……einige vernünftige Stimmen, die wirkungsvolle Maßnahmen propagierten, wurden mit einem Chor aus “jaaaa, aber” unisono niedergemacht……

Also, da mir hier keiner reinreden kann, noch einmal für alle Unverbesserlichen, die denken, mann könne sich jungcremen:

ES NÜTZT NICHT VIEL!!!! Ein bisschen ja, vielleicht, aber es reisst nix raus, wenn man mit einer Tüte Chips vor der Glotze sitzt, die Cola (natülich LIGHT) im Anschlag….

Sport, Wechselduschen (danach natürlich cremen), gesunde Ernährung, viel Wasser oder Kräutertee (zugegeben…zu ungesüsst kann ich mich auch nicht durchringen) und hin und wieder mal ne Kieselerdekur, das wirkt Wunder.
Nur 16 werden wir alle nicht wieder. Zum Glück.

Also einfach mal beim Werbungkucken und vor deM Kosmetikregal darüber nachdenken, warum die hersteller aler ach so tollen wundermittel es nötig haben, sich durch das Erfinden von abenteuerlichen Namen für die nun aber endlich (...) wirksamen Inhaltsstoffe hervorzutun. Mal abgesehen, dass man vor Kosmetikregalen, Shampooregalen und ähnlichem ohnehin schon wahnsinnig werden könnte, bei dem Versuch, etwas Bestimmtes zu finden.

13.12.10 14:11


Advent Advent

 

Manchmal ist weniger mehr. Oft wäre garnichts besser.....

hmal 

12.12.10 11:28


Du lebst schon lange in Dänemark, wenn.....



..du Samstagmorgen um 7:30 Uhr…die Motorsäge anwirfst


…man sich zuhause erstmal die kante gibt und dann in die disco geht!!

...du dich bei einem Einkauf in Deutschland wunderst, warum die Wurst so blass ist

...du findest, dass Torte um 21.30 eine natürliche Sache ist.

... und Kaffee zu der Torte um 21.30 Uhr ebenfalls normal ist

...in Deutschland die Preise in Kronen umrechnest.

... du 20 Grad C schon als Sommerwetter und dies 3 Tage hintereinander als Hitzewelle betrachtest!

.....du in Deutschland im Aldi stehst und völlig erschlagen von der ganzen Auswahl und den Menschenmassen am liebsten das Weite suchen würdest.


(wird bei Gelegenheit fortgeführt)

11.12.10 22:35


Wer schön sein will.....

Letzte Nacht bei der Arbeit kam mir plötzlich - und völlig zusammenhanglos - meine Oma mütterlicherseits in den Sinn......

Meine Oma war schön (auch als Oma noch) und vornehm. Ich wurde von ihr oft zurechtgewiesen als Kind...
Und es waren nicht die üblichen Sprüche wie :"Sitz gerade Kind" oder "Leg die Hand auf den Tisch" oder "Wenn Erwachsene reden, hälst Du den Mund". Nein, die bekam ich zwar auch ständig zu hören, aber es ging ja soweit, dass "man das Besteck auf dem Teller nicht hören darf während des Essens". Ich musste höllisch aufpassen, was ich während des Essens und danach mit der Serviette machte.....usw.

Am schlimmsten hat sich aber "Wer schön sein will, muss leiden" eingegraben. Es war mir so dermaßen zuwider, daß ich mir in sehr zartem Alter schon geschworen habe, niemals schön zu werden. Vielleich habe ich damals auch unbewusst schon wahrgenommen, dass schön nicht automatisch glücklich macht. Oma war das beste Beispiel dafür.

Es ist doch erstaunlich, wie die Lektionen der Kindheit und Jugend auch heute noch sitzen, nur vielleicht nicht unbedingt mit dem Effekt, den der Erteilende beabsichtigt hat.

Gute Tischmanieren, oder gute Manieren generell, finde ich allerdings klasse, nur muss man es nicht gerade übertreiben. Und wer hat heute noch Stoffservietten.....

10.12.10 22:51


Erfahrung extrem....Ü30 Party

Neulich unterhielt ich mich mit jemandem (ausserhalb meines eigenen Kopfes – das kommt vor) und irgendwie fiel dann dieses Wort….Ü30-Party

Ich muss ja zugeben, ich habe mir einen solchen Auftrieb auch einmal antun müssen….bin ja nun mal ZU neugierig. Ich also mit einer Freundin dahin, als Ü30 auch noch zutraf. An der Tür zwei Türsteher, naja, vielleicht etwas overdressed für ne Provinzdisco, aber gut, es wurde ja hoher Besuch erwartet, dachte ich, immerhin sollte gegen 22 Uhr Markus auftreten, den ich zwar noch nie mochte, aber egal, kann ja ganz lustig werden….ich ahnte noch nicht, dass dies ein Abend aneinandergereihter Peinlichkeiten wird…..

Die erste dann auch mit den besagten Türstehern. Alle über 30 hatten freien Eintritt (klar, wir Rentner haben auch ein schmales Budget) und ich hatte ja zumindest mal eine Ausweiskontrolle erwartet. Aber nee, der nahm das einfach so hin……und obwohl der gute Mann nicht gerade einen sooooo furchtbar hellen Eindruck machte, war er doch schlau genug, sich auf meine Frage hin, ab ich wirklich schon so alt aussehe, auf keinerlei Diskussionen einzulassen und behauptete einfach, er wollte mich umsonst reinlassen, weil er mich so nett fand. Immerhin, ein Rest Leben in der Einöde.

Wir stellten dann ganz schnell fest, dass wir Ü30is definitiv in der Minderzahl waren, das Durchschnittsalter belief sich auf gefühlten 12 Jahren. Bis 22 Uhr gab es zwei Getränke zum Preis von einem, was die Schluckgeschwindigkeit der Kiddies zu wahren Rekorden trieb. Wir reden hier, wohlgemerkt, von jenen Geschöpfen, die sonst kaum kriechen können, wenn es ums Müllrausbringen usw. geht, die aber ein Höllentempo an den Tag legen, wenn es darum geht, an die Bar zu flanken…..es kam, wie es kommen musste, um 22 Uhr lagen dann auch die meisten mit dem Kopf auf dem Tisch und gaben so gut wie nix mehr von sich. Daher wurde auch der Auftritt des Stargastes verschoben, schließlich konnte man diesem kein desolat darniederliegendes Publikum zumuten. Der Diskjockey (merkwürdig, ich habe dieses Wort noch nie geschrieben, glaube ich) gab sein bestes, noch etwas Stimmung in die Geschichte zu bringen und nach einiger Zeit war es ihm auch gelungen, die sanft Entschlummerten zu wecken. Naja, irgendwann sind meine Freundin und ich dann auch mal auf die Tanzfläche, mussten dann aber recht schnell feststellen, dass das völlig daneben war und man zu den Songs von damals eben nicht mehr wie damals tanzen darf, das ist dann doch ZU retro. Ganz schnell wieder hingesetzt, noch’n Bier…… ich jedenfalls wollte eigentlich schon gehen, fand die ganze Geschichte recht unbehaglich, aber….nein….Markus kommt ja noch. Und als ob ich es nicht geahnt hätte……der totale Absturz. Was da auf der Bühne lief, war unbeschreiblich, schlimmer geht halt doch immer, auch wenn man es für unmöglich hält und sowieso schon das Schlimmste erwartet....unglaublich. Ich glaube, der war komplett breit, konnte seine – ohnehin nicht besonders umfangreichen – Texte überhauptnicht.

Was aber am Erschreckendsten an der Geschichte war……die haben alle überhaupt nicht realisiert, was das für eine armselige Veranstaltung war. Das legte die Vermutung nahe, dass das Publikum zwar wach war, aber die Pegel inzwischen schon wieder gut aufgefüllt hat....
Und sonst? Ich sagte ja, ich mochte Markus noch nie, seit diesem Abend finde ich ihn regelrecht zum K…….



Nun bin ich ja am Grübeln….wenn ich jetzt angemessenerweise zu einer Ü40-Party gehe, wird das dann noch schlimmer???? Also nur in angemessener Begleitung. Freiwillige vor, nicht so drängeln….ach ja, und Euch sollte sicherhaltshalber garnichts mehr peinlich sein.

8.12.10 11:18





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